Förderprogramm
Gemeinsam für eine bessere Gesundheitsversorgung: Die Pflege als zentraler Teamplayer in der interprofessionellen Behandlung und Betreuung von kranken Menschen
Die Stiftung Pflegewissenschaft Schweiz hat zum zweiten Mal ein kompetitives Förderprogramm lanciert, diesmal mit dem Schwerpunkt auf personenzentrierter Gesundheitsversorgung unter Beteiligung der Betroffenen und Einbindung relevanter Stakeholder.
Im Mittelpunkt stand dabei die Pflege als zentraler Teamplayer in der interprofessionellen Behandlung und Betreuung von kranken Menschen. Der Schwerpunkt lag bei dieser Ausschreibung auf der Entwicklung und Umsetzung einer integrierten Versorgung (Patientenpfade) für kranke Menschen, wobei Pflegefachpersonen eine zentrale Rolle spielen. Thematisch offen und zugänglich für Projekte aus allen Settings der pflegerischen Gesundheitsversorgung fördert die Stiftung Projekte, die sich durch Relevanz, Bedarf und Innovationskraft auszeichnen.
Unterstützte Projekte
BOozT-P: Auf dem Weg zu einer personzentrierten Bewegungskultur
Prof. Dr. Carola Maurer, Leitung Kompetenzzentrum Rehabilitation und Gesundheitsförderung, Institut für Gesundheitswissenschaften (IGW) OST- Ostschweizer Fachhochschule
Pflege in Bewegung bringen – das ist das Ziel von BOozT-P. Drei Pflegeinstitutionen in der Ostschweiz begeben sich gemeinsam mit dem Institut für Gesundheitswissenschaften der OST auf den Weg, eine personzentrierte Bewegungskultur zu entwickeln. Im partizipativen Aktionsforschungsprojekt werden körperliche Aktivität und individuelle Bedürfnisse miteinander verbunden. Dadurch entsteht Pflege, die Teilhabe, Selbstbestimmung und Lebensfreude fördert – und Menschen wirklich in den Mittelpunkt stellt.
Abstract
eSENIORS-Kompetent: Bedürfnisgeleitete Pflege bei Personen mit Demenz in der Spitex: Kopartizipative Kompetenzentwicklung in der Erfassung, Veranschaulichung, Entscheidung und Überprüfung von Symptomen und Bedürfnissen in Echtzeit
Susanne de Wolf-Linder; ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement G, Institut für Pflege
Prof. Dr. Christina Ramsenthaler; ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement G, Institut für Pflege
eSENIORS-Kompetent möchte die Versorgung von Menschen mit Demenz im häuslichen Umfeld stärken, indem Symptome und Bedürfnisse präziser erkannt, dokumentiert und behandelt werden. Gemeinsam mit Pflegenden, Betroffenen und Angehörigen entwickeln wir digitale Instrumente zur Erfassung von Symptomen und Bedürfnissen sowie praxisnahe Behandlungshilfen. Das Projekt stärkt Palliativkompetenzen, fördert Mitgestaltung und schafft evidenzbasierte Lösungen für eine person-zentrierte Pflege.